Musikerportrait

Victor Treykov hat seine Liebe zum Beruf gemacht. Schon mit 7 Jahren fing er an, auf dem väterlichen Cello zu spielen - damals noch unter Argusaugen des Vaters, dass das besondere Instrument keinen Schaden annimmt. Heute, mit 27 Jahren, ist Victor Cellist in der Philharmonie der Nationen und begleitet das Orchester in seiner vierten Saison.
 
Was ist für Dich das Besondere an der Philharmonie der Nationen?
"Dieses Orchester ist in der Tat etwas Besonderes. Es verbindet so unterschiedliche Menschen miteinander, indem es ihnen Chancen gibt, auf höchstem Niveau zu musizieren und somit einen wunderbaren Beweis davon abgibt, dass wir alle friedfertig und wohlwollend miteinander leben können."
 
Was war Dein schönster Moment mit dem Orchester?
"Es war mein aller erstes Konzert mit der Philharmonie. Ich hatte die Proben unter Justus Frantz intensiv miterlebt und gemerkt, was für eine Leidenschaft und Begeisterung in diesem Orchester steckt. Aber auch der hohe professionelle Anspruch von Justus hat mich begeistert. Ich hätte nicht gedacht, dass wir im Konzert so einen wunderbaren Klang und Atmosphäre hinbekommen. Das war schon einmalig!"
 
Wie erlebst Du Justus Frantz bei den Proben und Konzerten?
"Er ist der Dreh- und Angelpunkt. Mit seiner motivierenden Art bringt er jeden von uns immer wieder zu Höchstleistungen. Man merkt gar nicht, dass man hart arbeitet. Ausserdem ist er für jeden von uns ein Mentor und guter Zuhörer. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er dieses Orchester ins Leben gerufen hat und ich ein Teil davon sein darf."
 
Was sind Deine Wünsche für die Philharmonie der Nationen?
"Ich würde gerne einmal das Cello Konzert von Antonin Dvorak mit der Philharmonie spielen. Ich bin mit dieser Musik aufgewachsen, mein Vater hat es unzählige Male geübt und in Sofia aufgeführt. Ich hoffe, ich kann unsere Konzertdirektion einmal davon überzeugen (lacht)."
 

Victor Treykov
Cello